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Welche Chancen und Hoffnungen, aber auch Probleme sehen Jugendliche für ein gemeinsames Europa ? Dieser Frage gehen Schüler aus Portugal, Italien, der Türkei und Deutschland gemeinsam nach. Dazu stehen sie in ständigem Kontakt zueinander. Eine wichtige Voraussetzung für die internationale Zusammenarbeit ist, dass die teilnehmenden Jugendlichen ein Grundlagenwissen über die jeweiligen europäischen Länder haben. So tauschen sie sich zum Beispiel über Bräuche, Traditionen und Rezepte aus und lernen die unterschiedlichen Bildungssysteme Europas kennen. " Durch ihre Arbeit am Projekt erhalten die Schüler einen Einblick in die Politik. Außerdem ist der Kontakt zu ausländischen Schulen eine gute Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu erlangen und anzuwenden ", sagt Englischlehrerin Ellen Strömer, die das Projekt betreut.
Um das Programm für die Neuntklässler noch interessanter zu gestalten, dürfen sie oft praktisch tätig werden. In diesem Zusammenhang haben die Salzwedeler schon einige Resultate zu verzeichnen. So entstand zum Beispiel in Zusammenarbeit mit dem " Offenen Kanal " ein Video, für das Jugendliche verschiedener Bildungseinrichtungen interviewt wurden. Als weiteres Ergebnis entstand ein Forum, in dem sich alle Projektteilnehmer austauschen und ihre Probleme äußern können. Bei solchen Tätigkeiten ist der Ehrgeiz der Neuntklässler stets besonders groß. Das hat auch Ellen Strömer schon bemerkt. " Die Schüler haben viel Spaß an der Arbeit und sind immer mit Eifer, Selbständigkeit sowie zahlreichen kreativen Verschlägen dabei ", berichtet die Lehrerin.
Wie die Teilnehmer der anderen Schulen ihre Ideen in die Tat umsetzen, konnten sich die Salzwedeler bereits während zweier Arbeitstreffen anschauen. Im Oktober des vergangenen Jahres kamen die Schüler und Lehrer der beteiligten Schulen zum ersten Mal im Hamburg zusammen, um sich kennen zu lernen. Vom 26. bis zum 30. April luden dann die Projektteilnehmer aus Portugal zu einem zweiten Treffen ein, bei dem die geknüpften Beziehungen vertieft und die bisherige Arbeit ausgewertet wurde.
Sarah Strömer