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Grundlegende Gedanken zur Arbeit im Ganztagsbereich an unserer Schule: Durchaus vorhandene Mehrbelastungen der Lehrerinnen und Lehrer und der pädagogischen Mitarbeiter. Die Erkenntnis, das wir uns ständig Gedanken zur Verbesserung und Optimierung unseres Konzeptes machen müssen. Das Teamarbeit im Kollegium eine notwendige Voraussetzung dafür ist. Form der Ganztagsschule Grundsätzlich möchten wir das Grundprinzip der teilweise gebundenen Form der Ganztagsbetreuung beibehalten. In diesem Schuljahr ist die Klassenstufe 7 integriert worden und im Kollegium muss im ersten Halbjahr die Entscheidung über die Einbindung der Klassenstufe 8 getroffen werden. Der ursprüngliche Gedanke ist die gebundene Form bis Klassenstufe 8 und eine offene Form in den Klassenstufen 9 und 10 mit attraktiven Angeboten. Die Bedingungen Die Bedingungen sind in diesem Schuljahr sehr differenziert zu betrachten .Personell sind die Voraussetzungen für die Umsetzung unseres Grundgedankens optimal. Durch eine sehr gute Stundenversorgung ist die Absicherung eines vielfältigen Freizeitangebotes und intensiver Stütz- und Fördermöglichkeiten gewährleistet. Dieses Konzept wäre mit der ursprünglichen Lehrerstundenversorgung nicht umsetzbar. Es wird deutlich, dass einer unserer wesentlichen Grundgedanken, nämlich die Hilfe für sozial benachteiligter Schüler/innen nur möglich ist, wenn auch die entsprechende Versorgung an Lehrerwochenstunden gegeben ist. Der gegenwärtige Berechnungsfaktor ist deutlich zu gering. Die räumlichen Bedingungen sind in diesem Schuljahr ungünstiger als im Schuljahr 2004/05. Begründet ist dies durch den geplanten Neubau einer Turnhalle und dem schon erfolgte Abriss der alten Turnhalle. Durch diese Baumaßnahme werden vor allem die Sportangebote stark beeinträchtigt. Das Schulgelände sieht nach dem Abriss der Turnhalle jetzt noch trostloser aus und durch die geplanten Baumaßnahmen werden unsere Aktivitäten an der Schule gegenwärtig gebremst (Gestaltung Schulgebäude und Schulumfeld). Der ungewisse Fortgang bzw. Beginn der geplanten Arbeiten wirkt natürlich nicht motivierend auf die Arbeit an der Schule und ist ein untragbarer Zustand.In dieser Beziehung fühlen wir uns von der Verwaltung, aber vor allem vom KM allein gelassen. Finanziell hatte uns der Schulträger im ersten Schuljahr der Ganztagsbetreuung stark vernachlässigt und sich nicht darauf eingestellt, dass Ganztagsbetreuung nicht für einen Nulltarif zu haben ist. Nur durch den Verzicht der Fachbereiche auf ihnen zustehende Haushaltsmittel und durch erhebliche Aufwendungen aus dem Fördervereinstopf, sind die Umsetzung unseres Konzeptes ermöglicht worden. In diesem Jahr wurde darauf geachtet, allerdings ist es in einigen Bereichen (z.B. Hauswirtschaft) notwendig, ständig Gelder zur Verfügung zu haben und dies ist gegenwärtig durch die immer noch sehr komplizierte und unpraktische Hauhaltshandhabung des Landkreises nicht möglich. Eine Teilbudgetgierung wäre eine große Erleichterung für Ausgabe von Haushaltsmitteln an der Schule. Schaffung von notwendigen räumlichen Voraussetzungen, die in der Zukunft zu beachten sind. |
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Nach einem Jahr Ganztagsbetreuung haben wir erste Erkenntnisse über die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Umsetzung unseres Konzeptes zur Arbeit als Ganztagsschule. Unsere Erfahrungen des ersten Schuljahres sind sehr vielfältig. Zu diesen Erfahrungen zählen: |
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Musisch- Technische Bereiche Innen : Werkräum Weberei Töpferei Fahrradwerkstatt Tastaturschreibraum Küche Außen: Werkhof Gewächshaus Soziale Verantwortung Unsere Schule liegt in einem Bereich, den man als sozialen Brennpunkt (Neubaugebiet) bezeichnen kann. Alleinerziehende, sozial schwache Familien und ein hoher Prozentsatz von Spätaussiedlerfamilien kennzeichnen die Struktur der Bewohner. Soziale Verantwortung ist deshalb an unserer Schule ein ganz wesentlicher Aspekt, den wir in unserer Arbeit beachten müssen. Durch die verstärkte Einbeziehung unserer Schüler in die schulische Arbeit (SV, Mediatoren, Schülerfirma) und durch verstärkten Einsatz kooperativer Lernmethoden möchten wir dem Individuelle Förderung unserer Schüler Ein wesentliches Ziel unserer schulischen Arbeit ist Förderung jeder Schülerin und jeden Schülers. Die ist eine schwere Aufgabe, aber ein Gebot der Zeit. Die Anwendung der o.g. Unterrichtsmethoden und eine zielgerichtete Differenzierung sollte die Grundlage zur Erreichung dieses Zieles sein. Jeden Schüler zum Klassenziel zu führen und später auch zu einem Schulabschluss ist ein schweres Unterfangen. Dazu gehört natürlich auch der Aufbau persönlicher Beziehungen zu den Schülerinnen und Schülern. Dieser Aufbau persönlicher Beziehungen zu den Schüler/innen ist eine unabdingbare Notwendigkeit für unsere Arbeit, um dem hohen Anspruch der individuellen Förderung gerecht zu werden. Durch einen veränderten Tagesablauf, möchten wir erste Zeichen setzen, um diesem Anliegen Rechnung tragen. Öffnung der Schule Um die Arbeit der Schule effektiv zu gestalten und alle an der Schule beteiligten Personen und Institutionen in die Arbeit einzubinden ist die Öffnung nach außen und die Bildung eines Netzwerk notwendig. Für die Bildung eines Netzwerkes haben wir in den letzten Jahren schon gute Grundlagen schaffen können. So bestehen bereits intensive Kontakte zu einigen wichtigen Partnern unserer Schule. Auch die Zusammenarbeit mit anderen Schule ist in den letzten Jahren praktiziert worden und wird auch in den nächsten Jahren ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit sein. Die Einbeziehung außerschulischer Partner wird für uns an Bedeutung gewinnen, um auch in der Zukunft ein interessantes Angebot für unsere Schüler/innen vorhalten zu können. Schulhof- und Schulumfeldgestaltung Durch die unter Punkt 3 genannten Aspekte sind wir im Augenblick zum Abwarten gezwungen und bereiten die Aktivitäten für die kommenden Jahre vor. Allerdings möchten wir noch im Herbst eine Baumpflanzaktion starten, um auf unserem Schulhof wieder für mehr schattige Flächen und noch mehr Grün zu sorgen. Schule als Kommunikationszentrum im Wohngebiet Auch hier sind wir zur Zeit in einer Situation des Stillstandes, da die geplanten Bauarbeiten auch wichtig Voraussetzungen für dieses Vorhaben schaffen sollen. Gesundheitsförderung Auf diesem Gebiet möchten wir unsere Bemühungen an der Schule beibehalten, weil wir dies für Schüler und Lehrer als gleichermaßen wichtig empfinden. Neben der Weiterführung des Biolädchens, der Adipositasgruppe, einer Projektwoche zum Thema „Sucht und Drogen“, der Angebote im Bereich „Gesunde Ernährung“, und des „Kampfes“ gegen das Rauchen, steht weiterhin die Verbesserung des allgemeinen Klimas an der Schule im Vordergrund unserer Bemühungen. Mit Hilfe der Landesvereinigung können wir den Gesundheitskoffer an der Schule weiter nutzen und werden in den Klassenräumen Schränke mit entsprechenden Materialien etablieren, um Konzentrations- und Entspannungsübungen in den Unterricht einbauen zu können. Gesundheitsthemen im Unterricht und die Weiterentwicklung von Bewegung im Unterricht und in den Pausen liegen ebenfalls im Augenmerk unserer Arbeit. |