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Im Schuljahr 1998/ 1999 nahm eine Kollegin (Frau Teickner) unserer Schule an einer Fortbildung zum Thema „Gesundheitsförderung an Schulen“ teil. In der Auswertung dieser Fortbildung ist der Gedanke entstanden, dies in unser Schulprogramm „ Hand in Hand für mehr Toleranz“ einfließen zu lassen.1999 nahm ich an der Landeskonferenz in Halberstadt teil und konnte viele Eindrücke für die (meine) schulische Arbeit gewinnen. In der Vorbereitung der Schulinternen Lehrerfortbildung im Schuljahr 1999/ 2000 haben wir uns entschlossen, dieses Thema aufzugreifen und zu bearbeiten. Diese Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung vorbereitet und am 15.6. und 16.6.2000 in Magdeburg von Herrn Ömler geleitet. Das Kollegium beurteilte die Veranstaltung sehr positiv und wir waren uns einig, diesen Weg weiter zu verfolgen. Allerdings war dies das letzte Schuljahr als eigenständige „Kleine Lessingschule“. Nach dem Zusammenschluss von drei Schulen im Schuljahr 2000/ 01 wurde das Ziel, sich als gesundheitsfördernde Schule zu profilieren, in das neue Kollegium hineingetragen. Da zwei Kolleginnen der Heinrich- Heine- Schule (Frau Bütow, Frau Zerwer) mit ähnlichen Gedanken von einer Fortbildung „Zukunftsorientierte Schulen“ kamen und die Vorstellungen nicht so weit voneinander entfernt waren, vielen diese Gedanken auf fruchtbaren Boden. Durch den Schulleiter wurden in zwei Dienstberatungen die Notwendigkeit einer Profilierung der Schule aufgezeigt und der Weg zu einer „Gesundheitsfördernden Schule“, sowie deren Inhalte und Ziele erläutert. In der zweiten Gesamtkonferenz wurde eine weitere Schulinterne Lehrerfortbildung zu diesem Thema beschlossen und am 5.11.2001 abermals unter Leitung von Herrn Ömler an unserer Schule durchgeführt. In dieser Veranstaltung wurde besonders deutlich, dass wir uns auf uns selber besinnen müssen, auf das Umsetzen von Anforderungen, die an uns gestellt werden, und das wir Gemeinsamkeiten suchen müssen. Entwicklung der Schule Unsere Schule besteht aus zwei Schulgebäuden. Dem Standort Lindenallee 29 als Hauptstandort und dem Nebenstandort in der E.- Thälmann Str.81. Die Schulstandorte liegen etwa zwei Kilometer voneinander entfernt und sind im Grundaufbau gleich. Der Fahrweg zwischen den Schulgebäuden dauert je nach Verkehrslage ca. 10- 12 min. Dies bedeutet für die Kollegen, die am Tag pendeln müssen, eine zusätzliche Belastung. Voraussichtlich im Schuljahr 2004/05 wird die Schule dann nur noch in dem Gebäude an der Lindenallee untergebracht sein. In dem Schuljahr wird die Schule ca. 425 Schüler in 19 Klassen unterrichten. 19 Klassen ergeben (mit Zusatzstunden) bei 33 h pro Klasse 627 Lehrerstunden. Bei einem Stundenvolumen von 25 h und den Anrechnungsstunden wären dies wahrscheinlich nur noch 28 Lehrkräfte. Zwei Jahre später sind es nur noch 16 oder 17 Klassen.Allerdings greift hier die Schulentwicklungsplanung des Landkreises dann und eventuell kommen Schüler aus dem Bereich Pretzier dazu. Im Schulgebäude an der Thälmannstraße stehen uns gegenwärtig 13 allgemeine Unterrichtsräume, ein Physikraum, ein Werkraum (gemeinsame Nutzung mit GS), die Hausmeisterwohnung und die Turnhalle zur Verfügung. Gegenwärtig werden dort 11 Klassen unterrichtet und wir können hier, auf die Raumkapazität bezogen, von optimalen Bedingungen reden. Die Teilung der Turnhalle mit der GS bringt aber Probleme mit sich, da durch die Blockbildung der Unterrichtszeiten in der Grundschule Hallenzeiten verloren gehen und die Stundenplangestaltung für die Sekundarschule komplizierter wird. Dieses Problem existier auch am anderen Schulstandort an der Lindenallee. Am Standort an der Lindenallee stehen 21 Unterrichträume und eine Aula zur Verfügung. 17 Räume können als allgemeine Unterrichtsräume genutzt werden. Die Räume 217 (Physik), 220 (Computer), 316 (Chemie) und 320 (Musik) sollten vorwiegend als Fachräume genutzt werden. Dies könnte in den nächsten Jahren auch mit den Räumen 013 (Technik) und 215 (Kunst) erfolgen. Voraussetzungen an unserer Schule (in unserem Kollegium) In unserer SCHILF- Veranstaltung wurde durch die Auswertung einer Befragung, die zuvor im Kollegium durchgeführt wurde, deutlich, das einige Kolleginnen und Kollegen sehr unzufrieden mit ihrer Situation waren. Verdeutlicht wurde dies auch zu Beginn der SCHILF- Veranstaltung bei der einführenden Problemsammlung. Neben einigen zu Recht angebrachten Kritiken, wurden auch Dinge als Probleme gesehen, die eigentlich zu unserer Arbeit gehören. Genannt seien hier angeblich zu viele Vertretungsstunden, vor allem in unbekannten Klassen, und die Gestaltung von Klassenräumen. Dazu muss aber bemerkt werden, dass kaum jemand hatte Plusstunden hatte und das Ausgestalten von Klassenräumen gehört auch zu unserem Arbeitsfeld, vor allem in der Zusammenarbeit mit Schülern. Dabei haben sich schon eine Vielzahl von Aktivitäten mit unseren Schülern und für unsere Schüler an unserer Schule entwickelt, die nennenswert sind und uns schon ein Stück in die Richtung „Gesundheitsfördernde Schule“ gebracht haben. Genannt seien hier Aktivitäten im Sport, Veranstaltungen in der Förderstufe, Wettbewerbe für Schüler an der Schule und Veranstaltungen, die durchaus regionalen Charakter tragen(Sport). Das Finden von Gemeinsamkeiten und das Verbessern der Stimmungslage im Kollegium („Negativstimmungsmacher“ zurück drängen bzw. versachlichen) war ein wesentlicher und schöner „Nebeneffekt“ unserer SCHILF. Deutlich war aber auch die Bereitschaft zu erkennen, Dinge verändern zu wollen. Und diese Bereitschaft soll aufgegriffen werden, um unsere Schule in den nächsten Jahren voran zu bringen. |
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